Hypertoner Beckenboden: Ursachen, Symptome und Entspannungstipps
Ein hypertoner Beckenboden ist ein überaktiver, also dauerhaft verspannter Beckenboden. Erfahre, was du dagegen tun kannst.
Kennst du das Gefühl, als wärst du innerlich angespannt, ohne genau zu wissen, warum? Vielleicht hast Verspannungen im Becken oder Probleme beim Wasserlassen? Ein hypertoner Beckenboden könnte die Ursache sein! Erfahre von MyPelvi, was ein hypertoner Beckenboden ist und was es mit ihm auf sich hat.
Ein hypertoner Beckenboden ist ein überaktiver, also dauerhaft verspannter Beckenboden. Normalerweise sollte dein Beckenboden flexibel sein, d. h. er spannt sich bei Belastung an und entspannt sich in Ruhephasen. Statt flexibel auf Belastung zu reagieren, bleibt ein hypotoner Beckenboden in einem ständigen Spannungszustand. Stell dir deinen Beckenboden wie einen Muskel vor, der eigentlich elastisch und kraftvoll sein sollte, wie ein Trampolin zum Beispiel. Bei einer Überspannung gleicht er eher einem Brett: steif, unnachgiebig und wenig funktional.
Die Beckenbodenmuskulatur kann im Zusammenhang mit chronischen Beckenschmerzen und -beschwerden hyperton (also zu schlaff) oder hypoton (also zu verspannt) sein [1]. Ein hypertoner Beckenboden weist unter anderem diese unangenehmen Folgen auf:
Langfristig kann ein unbehandelter hypertoner Beckenboden sogar zu Inkontinenz oder Senkungsbeschwerden führen, weil der Muskel durch die ständige Spannung ermüdet und an Funktionsfähigkeit verliert.
Mit dem MyPelvi Beckenbodenstuhl kannst du deine Beckenbodenmuskulatur gezielt trainieren. Die Magnetwellentechnologie löst Muskelkontraktionen aus und kann dazu beitragen, die Beckenbodenmuskulatur zu aktivieren und ihre Funktion zu unterstützen. Dies kann insbesondere bei einem geschwächten Beckenboden ein sinnvoller Bestandteil des Trainings sein.
Die Magnetimpulse können auch tiefer liegende Muskelschichten erreichen, die sich durch bewusstes Anspannen häufig nur schwer gezielt aktivieren lassen. Das Training erfolgt im Sitzen und ohne aktive körperliche Anstrengung. Ziel ist es, die Funktion der Beckenbodenmuskulatur zu fördern und so das Wohlbefinden sowie die Lebensqualität im Alltag zu unterstützen. Jetzt unverbindliche Probessession.
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Ein hypertoner Beckenboden kann viele verschiedene Ursachen haben. Meistens entwickelt sich die Verspannung schleichend, ohne dass du es merkst. Hier sind die häufigsten Gründe, warum dein Beckenboden in Daueranspannung geraten könnte:
Der Beckenboden reagiert genauso auf Stress wie andere Muskeln im Körper und spannt sich dabei unbewusst an. Vielleicht kennst du das? Wenn du unter hohem mentalen Druck stehst, neigst du dazu, bestimmte Muskelgruppen wie zum Beispiel den Kiefer oder den Nacken anzuspannen. Das Gleiche kann auch mit deinem Beckenboden passieren. Diese chronische Anspannung kann zu Schmerzen und Funktionsstörungen führen.
Viele Menschen setzen einen funktionalen Beckenboden mit einem möglichst starken Beckenboden gleich. Tatsächlich kommt es jedoch auf das Zusammenspiel von Kraft, Koordination und Entspannungsfähigkeit an. Ist die Beckenbodenmuskulatur dauerhaft angespannt oder wird sie einseitig belastet, kann ihre Funktion beeinträchtigt sein. Dadurch können unter anderem Beschwerden wie ungewollter Urinverlust oder Schwierigkeiten beim vollständigen Entspannen der Muskulatur auftreten.
Mit dem MyPelvi Beckenbodenstuhl erfolgt das Training im Sitzen und ohne aktive körperliche Anstrengung. Die Magnetwellentechnologie löst Muskelkontraktionen aus und kann so das Training der Beckenbodenmuskulatur unterstützen. Die Magnetimpulse können auch tiefer liegende Muskelschichten erreichen, die sich durch bewusstes Anspannen häufig nur schwer gezielt aktivieren lassen. Ziel des Trainings ist es, die Funktion der Beckenbodenmuskulatur zu fördern und ein ausgewogenes Zusammenspiel von Anspannung und Entspannung zu unterstützen. Jetzt unverbindliche Probessession.
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Lange Sitzen, ein Hohlkreuz oder eine generell schlechte Haltung können den Beckenboden unnötig belasten. Wenn der Beckenbereich in einer starren Position verharrt, wird die Muskulatur unwillkürlich angespannt. Auch Bewegungsmangel trägt dazu bei, dass die Muskulatur schwächer wird und gleichzeitig in Verspannung gerät. Erfahre von MyPelvi, wie du richtig sitzt und Fehlhaltungen vorbeugst:
Nach einer Geburt oder Operation können Narben im Beckenbereich zu unbewusster Spannung führen. Besonders Kaiserschnitt- oder Dammschnittnarben können die Muskulatur im Beckenbereich beeinflussen und Verspannungen verursachen. Auch Traumata oder Verletzungen im Beckenbereich können die Muskeln übermäßig anspannen. Die Folge: Ein hypertoner Beckenboden.
Hast du dich schon einmal gefragt, welches Hormon deinen Beckenboden weich und funktional macht? Das Hormon Relaxin spielt zum Beispiel in der Schwangerschaft eine entscheidende Rolle. Es sorgt zum Beispiel dafür, dass sich das Gewebe dehnt und weicher wird. Auch Östrogen hat eine entspannende Wirkung auf das Beckenbodenbindegewebe. Sinkt der Östrogenspiegel, etwa in den Wechseljahren, kann das die Spannung im Beckenboden beeinflussen und einen hypotonen Beckenboden begünstigen.
Ein hypertoner Beckenboden kann einige unangenehme Symptome, wie z. B. ein Unwohlsein, Schmerzen, Fehlhaltungen und sogar Inkontinenz hervorrufen. Um die Situation nicht zu verschlimmern, verrät dir MyPelvi, was du tun kannst:
1) Vermeide zu hohe Gewichte beim Training
Schweres Heben oder übermäßige Belastungen können deinen Beckenboden unter Druck setzen und Verspannungen auslösen oder verstärken. Versuche, zu schwere Gewichte oder Lasten zu vermeiden oder beim Heben darauf zu achten, dass du den Beckenboden nicht unbewusst anspannst, das Gewicht nah am Körper hältst und die Luft nicht versehentlich anhältst. Generell gilt:
2) Stehe regelmäßig auf und bewege dich
Auch das Gegenteil, nämlich zu wenig Training, kann zu einem hypertonen Beckenboden führen. Langes Sitzen, insbesondere mit einer schlechten Haltung, kann die Muskulatur im Beckenboden unnötig belasten und zu einer Verspannung führen. Wenn du viel am Schreibtisch sitzt, stehe rund alle 2 Stunden für 5–15 Minuten auf, dehne dich und bewege dich etwas, z. B. indem du Treppen steigst. Zudem sind eine gute Sitzhaltung und das Vermeiden von stundenlangem Sitzen entscheidend. Plane dir also nach dem Sitzen einen langen Spaziergang, eine Joggingrunde oder einen Besuch im Gym ein.
3) Plane bewusste Entspannungszeiten in deinen Alltag ein
Emotionaler Stress oder das ständige Gefühl von „Überlastung“ kann sich direkt auf deinen Beckenboden auswirken und dazu führen, dass sich dein Beckenboden unbewusst anspannt. Gönne dir regelmäßig Pausen im Freien und starte beispielsweise eine Meditationspraxis von 5 bis 10 Minuten am Tag. Diese Zeit für dich kann einen erheblichen Unterschied für deine Beckenbodengesundheit machen sowie einen hypertonen Beckenboden reduzieren.
4) Korrigiere Fehlhaltungen
Ein Hohlkreuz oder eine schlechte Haltung beim Stehen, Sitzen oder Gehen kann die Spannung im Beckenboden erhöhen. Achte darauf, in einer neutralen Haltung zu stehen, deinen Rücken gerade zu halten, dein Gesäß zu entspannen und den Bauch nicht unnötig einzuziehen.
Wenn du bemerkst, dass du immer wieder in eine ungünstige Körperhaltung zurückfällst, kann gezieltes Beckenbodentraining dazu beitragen, die Beckenbodenmuskulatur zu aktivieren und ihre Funktion zu unterstützen. Der MyPelvi Beckenbodenstuhl nutzt Magnetwellentechnologie, um Muskelkontraktionen auszulösen und so das Training der Beckenbodenmuskulatur zu fördern. Eine aufrechte Körperhaltung wird jedoch von mehreren Muskelgruppen beeinflusst. Deshalb kann ein ganzheitliches Training, das auch die Rumpf und Rückenmuskulatur einbezieht, sinnvoll sein.
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Wenn dein Beckenboden dauerhaft angespannt ist, braucht er einen gezielten Ausgleich. Mit den folgenden Tipps hast du die Möglichkeit, einen hypertonen Beckenboden auszugleichen.
1) Atme in den Bauch
Die meisten Menschen haben verlernt, richtig zu atmen und atmen flach in den Brustkorb hinein. Stattdessen darfst du besonders tief in den Bauch einatmen, sodass sich deine Bauchdecke beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt. Achtung: Die Schultern bleiben dabei gesenkt.
2) Trainiere deinen Beckenboden mit MyPelvi
Auch bei einem hypertonen, also dauerhaft angespannten Beckenboden, kann ein gezielt angepasstes Beckenbodentraining sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass die Muskulatur nicht nur entspannen, sondern auch wieder koordiniert anspannen und loslassen kann. Der MyPelvi Beckenbodenstuhl nutzt Magnetwellentechnologie, um Muskelkontraktionen auszulösen und so das Training der Beckenbodenmuskulatur zu unterstützen. Dies kann dazu beitragen, das Zusammenspiel von Anspannung und Entspannung der Muskulatur zu fördern. Welche Trainingsform im Einzelfall geeignet ist, sollte insbesondere bei bestehenden Beschwerden mit einer medizinischen Fachkraft abgestimmt werden. Jetzt unverbindliche Probessession.
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3) Schenke deinem Beckenboden Aufmerksamkeit
Auch Dehnübungen wie der Schmetterlingssitz, die Kindeshaltung oder die tiefe Hocke können dabei helfen, die Muskulatur sanft zu lockern und Verspannungen abzubauen. Wärme durch eine Wärmflasche oder Kirschkernkissen auf deinem Unterbauch oder unteren Rücken sowie Massagen können Verspannungen im Beckenbereich lösen.
Ein hypertoner Beckenboden ist keine Seltenheit. Je nach Ursache gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden zu behandeln und die Funktion der Beckenbodenmuskulatur zu unterstützen. Dazu können Stressreduktion, regelmäßige Bewegung sowie ein individuell angepasstes Beckenbodentraining gehören. Der MyPelvi Beckenbodenstuhl nutzt Magnetwellentechnologie, um Muskelkontraktionen auszulösen und so das Training der Beckenbodenmuskulatur zu unterstützen. Ziel ist es, ein ausgewogenes Zusammenspiel von Anspannung und Entspannung der Muskulatur zu fördern. Wie sich Beschwerden entwickeln und wann Veränderungen wahrnehmbar sind, ist individuell unterschiedlich.
1) https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1360859207000526