Skifahren steht für frische Bergluft, Spaß … und beanspruchte Beinmuskeln. Doch was viele nicht wissen: Auch der Beckenboden ist beim Skifahren intensiv gefordert. Ob beim Schwung in die Tiefe, beim plötzlichen Abbremsen oder in der typischen Hockstellung. Der Beckenboden stabilisiert, federt Druck ab und sorgt für Kontrolle. Wird er überlastet oder ist nicht ausreichend trainiert, kann sich das unter anderem in Instabilität, Unsicherheitsgefühl oder auch Harnverlust unter Belastung äußern.

MyPelvi verrät dir, warum der Beckenboden eine Schlüsselrolle auf der Piste spielt, wie du dich gezielt auf den Skiurlaub vorbereitest und welche Besonderheiten du nach einer Geburt unbedingt beachten solltest.

Die unsichtbare Arbeit deines Körpers auf der Piste

Skifahren ist weit mehr als eine spaßige Abfahrt: Es ist ein hochkomplexes Zusammenspiel aus Muskelarbeit, Gleichgewicht, Koordination und innerer Stabilität. Und genau hier kommt der Beckenboden ins Spiel. Beim Skifahren arbeiten folgende Körperbereiche intensiv zusammen:

 

  • Untere Extremitäten: Oberschenkel, Gesäß und Wadenmuskulatur übernehmen die Hauptlast. Sie sorgen für Kraft, Dämpfung und Bewegungskontrolle.
  • Rumpf & Core-Muskulatur: Die tiefliegenden Bauch- und Rückenmuskeln stabilisieren den Oberkörper, helfen beim Gleichgewicht und schützen die Wirbelsäule.
  • Gleichgewichtssystem: Propriozeptive Reize (also die Fähigkeit, die Stellung des Körpers im Raum wahrzunehmen) werden durch das wechselhafte Terrain auf der Piste ständig geschult.
  • Atmung & Haltung: Durch dynamische Bewegungen und wechselnden Druck ist eine stabile Körperhaltung besonders wichtig. Genau hier wird es spannend: Der Beckenboden ist als Teil der tiefen Rumpfmuskulatur direkt beteiligt.

Beckenboden beim Skifahren? Ja und wie!

Der Beckenboden besteht aus mehreren Muskelschichten, die wie eine Hängematte zwischen Schambein, Steißbein und Sitzbeinhöckern aufgespannt sind. Beim Skifahren hat er gleich mehrere Aufgaben:

1. Stoßdämpfer & Druckmanager

Beim Abspringen, Aufkommen nach Unebenheiten oder bei tiefer Beinhaltung (z. B. in der Hocke) wirkt erheblicher Druck auf den Beckenboden. Er federt diese Druckspitzen ab und trägt dazu bei, Blase, Darm und Organe bei Belastung zu entlasten.

2. Stabilisator im Core Team

Gemeinsam mit Bauch, Zwerchfell und Rückenmuskulatur bildet der Beckenboden die tiefe Rumpfstabilität. Diese “innere Einheit” sorgt dafür, dass du auf der Piste nicht wackelst wie ein Schneemann, sondern kontrolliert, präzise und kräfteschonend fährst.

3. Reaktionsmuskel 

Der Beckenboden ist nicht dafür gemacht, “dauerangespannt” zu sein. Vielmehr muss er schnell auf Druck reagieren, sich anpassen und wieder entspannen. Gerade bei plötzlichen Bewegungen, wie schnellen Schwüngen oder Richtungswechseln, ist diese reaktive Funktion entscheidend.

Genau hier setzt das Training mit dem MyPelvi Beckenbodenstuhl an: Es hilft dir, die Muskulatur nicht nur zu aktivieren, sondern vor allem auch gezielt wahrzunehmen und in ihrer natürlichen Reaktionsfähigkeit zu unterstützen. Mithilfe seiner innovativen Magnetwellen-Technologie sogar ohne dein Zutun:

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Woran du erkennst, dass dein Beckenboden überfordert ist

Viele merken erst beim Skifahren, dass etwas nicht stimmt. Anzeichen können sein:

  • leichter Harnverlust beim Abfahren oder Niesen auf der Piste
  • Druckgefühl im Beckenbodenbereich
  • Rückenverspannungen, die durch mangelnde Core-Stabilität entstehen
  • Gefühl von “unsicherem Unterbau” bei Belastung

Ein gut trainierter Beckenboden bedeutet

  • kann sich bei Belastung stabilisierend auswirken und das Körpergefühl verbessern.
  • bessere Körperkontrolle im Gelände
  • stabilere Haltung bei Müdigkeit

Bevor’s in den Schnee geht: Das braucht dein Körper jetzt

Der nächste Skiurlaub steht vor der Tür, aber anstatt dich einfach in die Ausrüstung zu stürzen, lohnt sich eine gezielte körperliche Vorbereitung. Nicht nur, um Muskelkater zu vermeiden, sondern auch, um deine Technik zu verbessern, Verletzungen vorzubeugen und dich rundum sicher und stark auf den Skiern zu fühlen. 

Beckenbodentraining mit System: MyPelvi für die Vorbereitung

Ein oft unterschätzter Schlüssel dabei: der Beckenboden. Damit er bei Belastung optimal funktioniert, braucht es gezieltes Training und genau hier kommt der MyPelvi Beckenbodenstuhl ins Spiel.

Durch den Einsatz von Magnetwellen aktiviert MyPelvi die tiefliegende Beckenbodenmuskulatur ohne eigenes Zutun. Die Impulse fördern die Reaktionsfähigkeit der Muskulatur, können die Wahrnehmung und Ansteuerung der Muskulatur unterstützen und das Zusammenspiel mit Rumpf- und Core-Muskulatur begleiten.

Besonders sinnvoll, wenn du wenig Zeit hast:

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Frisch Mama geworden? Das solltest du vorm Skifahren wissen

Die Geburt eines Kindes ist eine der größten körperlichen Leistungen, die der weibliche Körper vollbringen kann, egal ob spontan oder per Kaiserschnitt. Und so sehr man sich nach Bewegung, Freiheit und einem Stück Normalität sehnt: Skifahren ist keine Aktivität, mit der man einfach so wieder einsteigen sollte. Vor allem nicht, wenn der Beckenboden noch mit der Rückbildung beschäftigt ist.

Warum Skifahren nach der Geburt heikel sein kann

Skifahren ist eine Sportart mit hoher Belastung auf den gesamten Körper und insbesondere auf den Beckenboden und die Rumpfstabilität. Nach einer Geburt sind genau diese Bereiche häufig geschwächt oder sogar verletzt. Die größten Risiken:

  • Beckenbodenüberlastung durch Druck und Erschütterung (z. B. bei Sprüngen oder tiefer Skihocke)
  • Inkontinenz durch unzureichende Muskelkontrolle
  • Rückenschmerzen, wenn die tiefe Rumpfmuskulatur noch nicht stabilisiert
  • Bänderschwäche durch hormonelle Umstellungen (Relaxin kann bis zu 6 Monate nachwirken)
  • Sturzgefahr, wenn Balance und Reaktion noch eingeschränkt sind

Wann darfst du frühestens wieder auf die Piste?

Die Rückkehr ins Skifahren nach einer Geburt hängt stark vom individuellen Heilungsverlauf ab, allgemeine Richtwerte helfen aber zur Orientierung:

Nach einer spontanen, unkomplizierten Geburt

  • Frühestens 3 Monate nach der Geburt
  • Voraussetzung: abgeschlossene Rückbildung, guter Allgemeinzustand, beckenbodenschonender Trainingsaufbau

Nach einem Kaiserschnitt oder bei Komplikationen

  • Mindestens 4–6 Monate, je nach Heilung
  • Achtung: Auch bei gutem Bauchgefühl ist die tiefe Muskulatur oft noch nicht belastbar genug

Bei anhaltenden Beschwerden (z. B. Inkontinenz, Senkungsgefühl, Schmerzen)

  • unbedingt vorherige ärztliche oder physiotherapeutische Abklärung
  • kein Skifahren, bis Stabilität und Kontrolle wiederhergestellt sind

Skifahren nach der Geburt? Ja, aber nicht zu früh, nicht untrainiert und nicht ohne Rücksicht auf deinen Körper. Der Beckenboden braucht nach der Geburt Zeit, Aufmerksamkeit und gezieltes Training, bevor er den Belastungen auf der Piste gewachsen ist.

Mit guter Vorbereitung, einem sicheren Aufbau und ärztlichem Okay kannst du bald wieder sicher und mit Freude ins Tal fahren.

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Fazit: Mit Core-Training stark auf der Piste

Skifahren ist mehr als nur Spaß im Schnee, es ist eine echte Herausforderung für deinen ganzen Körper. Wer gut vorbereitet in den Skiurlaub startet, fährt nicht nur sicherer, sondern auch entspannter. Und mittendrin: dein Beckenboden. Er arbeitet im Hintergrund, stabilisiert, schützt und reagiert. Vorausgesetzt, du hast ihn im Training nicht vergessen. Egal, ob du nach einer Geburt wieder einsteigen willst oder einfach spürst, dass da „unten“ mehr Aufmerksamkeit verdient: Ein bewusst trainierter Beckenboden macht den Unterschied in der Kontrolle, im Körpergefühl und im Selbstvertrauen. Der Schlüssel: rechtzeitige Vorbereitung, gezieltes Training und smarte Tools wie der MyPelvi Beckenbodenstuhl, die dir helfen können, deine Mitte zu aktivieren und auf den Skiurlaub vorzubereiten. 

 

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