Baby da, Glück perfekt? Nicht ganz. Viele frischgebackene Mamas kennen das: Du niest, lachst oder hüpfst, und zack, es läuft. Blasenschwäche nach der Geburt kommt häufig vor, aber kaum jemand redet darüber. Doch es gibt Lösungen! In diesem Artikel verrät dir MyPelvi, warum es zu einer Blasenschwäche nach der Geburt passiert, wie lange das Ganze dauert und was du konkret tun kannst. 

Warum drückt mein Beckenboden nach der Geburt?

Dieses unangenehme Druckgefühl im Beckenbereich ist nach der Geburt leider keine Seltenheit. Viele Frauen beschreiben es als „schwer“, „absinkend“ oder „wie ein Fremdkörpergefühl“. Und nein, das bildest du dir nicht ein! Dein Beckenboden hat in der Schwangerschaft und während der Geburt einiges mitgemacht und verlangt jetzt nach einer Pause. 

Typische Gründe für das Druckgefühl sind:

  • Überdehnung der Beckenbodenmuskulatur durch das Gewicht des Babys und die Geburt 
  • Schwächung deines Bindegewebes, besonders bei hormonellen Umstellungen, wie dem Östrogenabfall nach der Geburt. 
  • Verlagerung oder Senkung von Organen, zum Beispiel der Blase oder Gebärmutter. 
  • Verletzungen oder Mikrotraumata, z. B. durch Dammriss oder Zangengeburt. 
  • Zu frühe körperliche Belastung nach der Geburt, z. B. schweres Heben, zu viel Bewegung. 

Das Druckgefühl nach der Geburt ist meist vorübergehend, aber auch ein Zeichen dafür, dass dein Beckenboden Zeit zur Heilung braucht. Denk dran: Du musst nicht gleich wieder funktionieren und dir Zeit zur Regeneration nehmen.

Sollte das Druckgefühl auch nach einigen Wochen nicht nachlassen, kann es sein, dass dein Beckenboden Unterstützung braucht. Dabei steht dir MyPelvi zur Seite, denn mit dem 22-minütigen Beckenbodentraining kannst du selbst als vielbeschäftigte Mama etwas Gutes für dich tun. Das Beste? Du musst dich nicht einmal anstrengen und kannst dich während des Trainings zurücklehnen:

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Wie lange dauert eine Blasenschwäche nach der Geburt?

Die gute Nachricht zuerst: In vielen Fällen ist die Blasenschwäche nach der Geburt vorübergehend. Die schlechte: Es dauert oft länger, als man denkt und viele Mamas ignorieren es, weil „es halt dazugehört“. Muss es aber nicht.

Meist normalisiert sich die Kontrolle über die Blase in den ersten 6 bis 12 Wochen nach der Geburt von selbst wieder. Wichtig ist, dass du deinen Körper nicht überforderst und deinem Beckenboden Zeit gibst. Wer zu schnell wieder durchstartet (z.B. mit Joggen, Trampolin, schwere Einkäufe schleppen…), riskiert, dass die Beschwerden bleiben oder schlimmer werden.

In den ersten Tagen bis Wochen nach der Geburt

Viele Frauen merken, dass sie beim Husten, Niesen oder Lachen Urin verlieren. Das liegt daran, dass der Beckenboden weich, geschwächt und überfordert ist.

Etwa 6–12 Wochen nach der Geburt

Bei den meisten bessert sich die Kontrolle spürbar, wenn sie sich schonen und sanft beginnen, den Beckenboden wieder zu aktivieren.

Einige Monate nach der Geburt

Wenn du deinen Beckenboden regelmäßig trainierst, kann sich alles komplett normalisieren. Das effektivste Training bei Blasenschwäche nach der Geburt ist das MyPelvi Beckenbodentraining. Die hochmoderne Magnetwellen-Technologie erreicht selbst die tiefsten Schichten deines Beckenbodens. So wird dein Beckenboden rundum gestärkt und du erhältst schon bald die volle Kontrolle über deine Blase zurück. 

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Kurz gesagt: Es ist total normal, dass du nach der Geburt (erst mal) nicht ganz die Kontrolle über deine Blase hast. Selbst ein Jahr nach der Geburt ist es nicht ungewöhnlich, wenn sich noch nicht alles wieder vorher anfühlt.

Doch Vorsicht: Geburtsverletzungen sollten nicht unterschätzt werden. Studien zeigen, dass die Beckenbodenmuskulatur und die Blase sogar noch fast ein Jahrzehnt nach der Entbindung von vaginalen Geburten und insbesondere nach Zangenentbindungen beeinträchtigt sein können, wenn die Beschwerden nicht angegangen werden[1]. 

Wie lange die Blasenschwäche nach der Geburt anhält, ist bei jeder Frau unterschiedlich. Es kommt ganz darauf an, wie die Geburt verlaufen ist, wie schnell sich dein Beckenboden regeneriert und wie viel Ruhe und Unterstützung du dir gönnst.

 

Wie lange dauert es, bis die Blase nach der Geburt verheilt ist?

Die Blase ist nach der Geburt oft ein bisschen aus dem Takt geraten. Sie wurde während der Schwangerschaft durch das wachsende Baby zusammengedrückt und musste bei der Geburt vielleicht sogar ein paar Blessuren einstecken, vor allem, wenn die Geburt lang oder besonders intensiv war. Auch eine PDA oder ein Katheter können Einfluss auf deine Blasenfunktion haben.

In den meisten Fällen normalisiert sich alles innerhalb der ersten Wochen nach der Geburt. Dein Körper beginnt direkt nach der Geburt mit der Heilung. Wie schnell das geht, hängt von vielen Faktoren ab: deiner individuellen Veranlagung, dem Geburtsverlauf, hormonellen Veränderungen und vor allem davon, wie gut du dich im Wochenbett wirklich schonst.

Wenn nach sechs bis acht Wochen noch Beschwerden bestehen, zum Beispiel ein komisches Gefühl beim Wasserlassen, ein unregelmäßiger Harndrang oder Unsicherheit beim Halten, ist das kein Grund zur Panik. Es ist ein Zeichen, dass dein Körper noch Unterstützung braucht. Hör auf dein Gefühl und lass dich von unseren MyPelvi-Expert:innen beraten, wenn du merkst, dass sich nichts verändert. Du musst nicht warten, bis es schlimmer wird:

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Was tun, wenn du nach der Geburt nicht urinieren kannst?

So komisch es klingt, es kommt tatsächlich vor, dass manche Frauen nach der Geburt nicht auf Toilette können, obwohl die Blase voll ist. Das nennt sich Harnverhalt und kann ganz schön unangenehm sein. Du spürst Druck oder Schmerzen im Unterbauch, aber es kommt einfach nichts oder nur tröpfchenweise. Keine Panik: Das passiert häufiger, als man denkt, vor allem nach einer PDA, einem Dammschnitt oder einer sehr schnellen Geburt.

Wichtig ist, dass du das nicht ignorierst. Sprich deine Hebamme oder das Klinikpersonal sofort an. Oft ist ein vorübergehender Katheter nötig, um die Blase zu entleeren und den Druck zu mindern. Das ist kein Drama und tut in der Regel auch nicht weh, aber es sorgt dafür, dass sich dein Körper entspannen und regenerieren kann.

Wie lange so ein Harnverhalt dauert, ist unterschiedlich. Bei den meisten Frauen normalisiert sich die Blasenfunktion innerhalb weniger Tage bis zu zwei Wochen wieder. Manchmal dauert es etwas länger, bis der Harndrang wieder zuverlässig zu spüren ist oder das Wasserlassen ganz ohne Probleme klappt. In dieser Zeit ist Geduld gefragt und manchmal auch ein bisschen Nachhilfe in Form von Beckenbodentraining mit MyPelvi. Mithilfe des MyPelvi Beckenbodentrainings stärkst du deine Beckenbodenmuskulatur von innen heraus:

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Warum das Wochenbett kein Mythos ist (und was passiert, wenn man es ignoriert)

Das Wochenbett ist kein romantisches „Kaffee-im-Bett-mit-Baby“-Märchen, es ist ein Heilungsraum. Dein Körper hat gerade Großes geleistet: neun Monate Schwangerschaft, eine Geburt (egal wie sie verlaufen ist), vielleicht noch ein kleiner Eingriff, ein paar Geburtsverletzungen und jetzt sollst du bitte ganz schnell wieder fit und belastbar sein? So funktioniert das nicht.

Wenn du deinem Körper im Wochenbett nicht die nötige Ruhe gibst, kann das Folgen haben. Und zwar nicht nur, weil du müde bist, sondern weil dein Beckenboden, deine Blase, dein Bindegewebe und deine Hormone noch mitten im Ausnahmezustand sind. Wer zu früh zu viel macht (z. B. schwer hebt, spaziert, aufräumt oder gar Sport treibt), riskiert:

  • eine Verzögerung der Rückbildung
  • anhaltende Blasenschwäche
  • Senkungsbeschwerden
  • oder sogar Langzeitprobleme mit dem Beckenboden

Das Wochenbett ist keine Schwäche, es ist Selbstfürsorge. Du darfst dich hinlegen, dir helfen lassen und in Ruhe in deinem neuen Leben als Mama ankommen. Nicht nur deinem Baby zuliebe, sondern vor allem dir selbst zuliebe.

Vorsicht bei Blasenvergrößerung

Bei Schwangeren mit einer Blasenvergrößerung (Blasenaugmentation) besteht ein erhöhtes Risiko für Harnwegsinfekte. Deshalb kann es sinnvoll sein, vorbeugend Antibiotika zu geben. Die Geburt sollte gemeinsam von Fachleuten verschiedener Bereiche, zum Beispiel Gynäkologie und Urologie, geplant werden. Wenn es medizinische Gründe gibt, ist ein geplanter Kaiserschnitt, bei dem auch ein Urologe anwesend ist, für viele Frauen die beste Lösung. In einigen Fällen kann aber auch eine vaginale Geburt möglich sein.

Fazit: Du bist nicht allein und du kannst etwas tun!

Blasenschwäche nach der Geburt ist kein Tabuthema. Sie ist häufig, normal und behandelbar. Der wichtigste Schritt? Darüber sprechen. Und den zweiten Schritt? Mit sanftem Beckenbodentraining Unterstützung holen. Dein Körper ist stark und mit der richtigen Begleitung kommt auch dein Beckenboden schon bald wieder in Form.

 

Referenzen

1)https://journals.lww.com/greenjournal/abstract/2012/11000/pelvic_muscle_strength_after_childbirth.7.aspx

2) https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/hsr2.70222

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