StartRatgeberWas ist der Beckenboden?
Ratgeber · Grundlagen

Was ist der Beckenboden?

Kurz gesagt: Der Beckenboden ist eine Schicht aus Muskeln und Bindegewebe im unteren Becken. Er stützt die inneren Organe, kontrolliert Blase und Darm und ist an Stabilität und Sexualfunktion beteiligt, bei Frauen und Männern. Und: Er ist trainierbar.

  • Für Frauen & Männer
  • Verständlich erklärt
  • Nur 22 Minuten
  • Kostenloser Ersttermin

Hinweis: Dieser Ratgeber ist allgemeine Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

Anatomie und Funktion des Beckenbodens, MyPelvi
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Anatomie

Eine Hängematte aus Muskeln

Stell dir den Beckenboden wie eine Hängematte vor, die zwischen Schambein, Steißbein und den Sitzbeinhöckern aufgespannt ist. Diese Muskel- und Bindegewebsschicht verschließt das Becken nach unten und trägt die Organe darüber: Blase, Darm und bei Frauen die Gebärmutter. Gleichzeitig lässt sie kontrolliert los, wenn es nötig ist.

Drei Aufgaben

Halten, verschließen, anspannen

1

Halten

Stützt Blase, Darm und bei Frauen die Gebärmutter gegen die Schwerkraft.

2

Verschließen

Hält Harnröhre und Darm sicher zu: die Basis für Kontinenz.

3

An- & Entspannen

Reagiert auf Druck (Husten, Heben) und ist an der Sexualfunktion beteiligt.

4

Stabilisieren

Arbeitet mit Bauch und Rücken als Teil deiner Körpermitte zusammen.

Du spürst deinen Beckenboden kaum? Das ist normal: Beckenboden spüren lernen.

Was ihn fordert

Warum er schwächer werden kann

Schwangerschaft und Geburt, hormonelle Veränderungen (z. B. in den Wechseljahren), Übergewicht, chronischer Husten, schweres Heben, Bewegungsmangel oder Operationen wie eine Prostata-OP können den Beckenboden beanspruchen. Anzeichen wie ungewollter Urinverlust oder ein Druckgefühl gehören ärztlich abgeklärt und lassen sich oft mit gezieltem Training begleiten.

Häufige Fragen

Grundlagen verständlich erklärt.

Was ist der Beckenboden?+
Der Beckenboden ist eine Schicht aus Muskeln und Bindegewebe im unteren Becken. Er verschließt das Becken nach unten, stützt die inneren Organe und ist an Kontinenz, Stabilität und Sexualfunktion beteiligt.
Welche Aufgaben hat der Beckenboden?+
Halten (Organe stützen), Verschließen (Blase und Darm kontrollieren) und Anspannen/Entspannen (z. B. beim Heben, Husten oder bei sexueller Aktivität).
Haben Männer und Frauen einen Beckenboden?+
Ja, beide. Bei Frauen ist er u. a. durch Schwangerschaft und Geburt besonders gefordert, bei Männern z. B. nach einer Prostata-Operation.
Was schwächt den Beckenboden?+
Unter anderem Schwangerschaft und Geburt, hormonelle Veränderungen, Übergewicht, chronischer Husten, schweres Heben, Bewegungsmangel oder bestimmte Operationen. Eine Abklärung von Beschwerden gehört in ärztliche Hände.
Kann man den Beckenboden trainieren?+
Ja. Wie jeder Muskel ist der Beckenboden trainierbar. Wichtig sind die richtige Wahrnehmung und Regelmäßigkeit.
Warum spüre ich meinen Beckenboden kaum?+
Das ist verbreitet, weil der Muskel tief liegt und im Alltag selten bewusst angesteuert wird. Hilfe bietet unsere Seite zum Spüren-lernen, und gezielte Aktivierung mit MyPelvi.
Was kostet ein Kennenlernen bei MyPelvi?+
Der Ersttermin (Probesession) ist kostenlos und unverbindlich. Weitere Preise variieren je Standort.

Weiterlesen: Beckenboden spüren lernen · Wie MyPelvi funktioniert →

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